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Artikel in Namensrecht

Änderung eines Vornamens: Beschwerderecht der Verwaltungsbehörde hinsichtlich der familiengerichtlichen Anhörung

Verfasst am 18.07.2018 von Moritz Sattler

Der Bundesgerichtshof hat mit seiner Entscheidung vom 21. März 2018 (XII ZB 458/17) klargestellt, dass es gegen eine verweigerte familienrechtliche Anhörung zu einer Vornamensänderung keine eigene Beschwerdeberechtigung der Verwaltungsbehörde nach § 59 FamFG gibt. Der Verwaltungsbehörde würde ein Beschwerderecht nur durch eine besondere gesetzliche Anordnung zustehen oder, wenn sie in eigenen Rechten unmittelbar betroffen wäre. […]


Grenzen des Namensbestimmungsrechts der Eltern für ihr Kind („Djehad“)

Verfasst am 07.08.2009 von Rechtsanwalt Wolfgang Sattler

Das Kammergericht hat mit Beschluss vom 30. Juni 2009 (1 W 93/07, zu finden unter www.gerichtsentscheidungen.berlin-brandenburg.de) entschieden, dass den aus Syrien und Albanien stammenden Eltern eines Kindes nicht versagt sein dürfe, ihrem Sohn den Vornamen „Djehad“ zu geben. Der Standesbeamte hatte die Eintragung abgelehnt, weil die Namensgebung das Kindeswohl erheblich gefährde – der Name bedeute […]


Einbenennung – Ersetzung der Zustimmung des anderen Elternteils

Verfasst am 06.08.2009 von Rechtsanwalt Wolfgang Sattler

Bei der Einbenennung des Kindes gemäß § 1618 BGB (im Wortlaut unter http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1618.html) in den neuen Ehenamen des einen Elternteils ist die Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich, wenn das Kind den Namen des anderen Elternteils trägt oder dieser noch die gemeinsame Elterliche Sorge innehat. Verweigert der andere Elternteil die Zustimmung, kann das Familiengericht die Zustimmung […]